FLUGPATEN GESUCHT: VON ATHEN NACH DÜSSELDORF, KÖLN, MÜNSTER, PADERBORN


Deutsch-Griechischer Tierschutzverein e.V.

Für einen engagierten Tierschutz... :

Die Geschichte der Seesterne...

Als ein alter Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf.
Nachdem er ihn schliesslich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.

"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang, und tausende See­sterne liegen hier", erwiderte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst ?" Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er : "Für Diesen hier macht es einen Unterschied!"


Heutzutage gibt es leider immer mehr Menschen, denen das Wohl der Tiere nicht so wichtig ist. Doch zum Glück verhalten sich nicht alle so. Mehrere handeln so, wie der junge Mann. Es ist selbstverständlich, dass er nicht alleine alle Seesterne retten konnte, aber hätte der alte Mann sich auch bemüht einige ins Meer zu werfen, wären nicht so viele gestorben.


Der Deutsch-Griechische Tierschutzverein e.V. [DGTV] ist in Grie­chenland mit einer Aussenstelle in den Randbezirken von Athen aktiv. Dort kümmert er sich vor Ort um herrenlose Hunde und Katzen. Der Träger lässt die Tiere kastrieren, sorgt für ihren umfangreichen Impfschutz, läßt sie ab einem bestimmten Alter auf Mittelmeerkrankheiten testen, pflegt die oft misshandelten Tiere gesund und sucht für sie ein geeignetes Zuhause.

Solange in Griechenland streunende Tiere immer noch misshandelt und vergiftet werden oder verhungern, haben diese Tiere in westeuropäischen Ländern die einzige Chance auf ein glücklicheres Leben.

Der DGTV - beziehungsweise seine ehrenamtlichen Tierschützerinnen und Tierschützer - kümmert sich um die oft geschundenen Tiere, die er selbst aufgelesen hat.

Der Deutsch-Griechische Tierschutzverein e.V vermittelt Tiere nur in Griechenland, arbeitet aber eng mit Tierschützern und Tierschutzorganisationen in Deutschland zusammen.

Der DGTV finanziert sich ausschliesslich durch Spenden und die Beiträge seiner Mitglieder.

Die Kosten für die Versorgung der Tiere sind sehr hoch:
  • Futter
  • Tierarzt
  • Medikamente
  • Impfungen
  • Blutuntersuchungen
  • Operationen
  • Pflegemittel
  • Verwaltung
In Griechenland ist es sehr schwer, Menschen zu finden, die einem Hund oder einer Katze ein liebevolles Zuhause geben. Die wenigen tierliebenden Menschen besitzen fast alle schon mehrere Haustiere.

Jedes einzelne Tier liegt uns sehr am Herzen und hat unser vollstes Engagement bei der Pflege, bei der Versorgung, bei der Vermittlung.

Die Kontakte zum Wohle des Tieres, in Form von Nachsorge, gibt allen vor Ort Beteiligten die nötige Kraft und Motivation, weiterhin herrenlosen und geschundenen Tieren zu helfen. Bei den Kontakten zu den neuen Aufnahmestätten unserer Tiere liegt uns viel an umfassenden Informationen. Wir dokumentieren alle Lebenswege eines Tieres, soweit es die Recherchen zu lassen.

Auch für unseren eigenen Schutz sind solche Aufzeichnungen unablässlich. Seit Jahren wird in Griechenland ein öffentliches Wortgefecht darüber geführt, dass Tierschützer griechische herrenlose Hunde und Katzen nach Deutschland verfrachten und sie dort mit Hilfe von Tierheimen und anderen Personen an Tierversuchsanstalten verkaufen oder sie zu Pelzen verarbeiten lassen.

Da wird behauptet, dass mit dem Tierschutz ein profitables Geschäft gemacht würde - sowohl im griechischen Fernsehen, als auch im Radio und in Tageszeitungen wird immer wieder darüber berichtet. Inzwischen ist auch ein Buch über „den illegalen Handel mit herrenlosen Tieren“ erschienen. Tierschützer erhalten Strafanzeigen, kommen in Polizeigewahrsam, müssen Anwälte beschäftigen. Eine höchst unschöne Entwicklung !

Der jüngste Fall ist noch nicht ausgestanden:
seit dem 19.03.07 sind in Ancona / Italien 102 griechische Strassenhunde beschlagnahmt. Sie waren in zwei Pferdetransportern auf dem Weg nach Deutschland. Jeder Hund hatte in diesen Transportern ausreichend Platz, Wasser und Futter. Erst Anfang Mai 2008, nach 14 Monaten, wurden die ersten 59 Tiere per Gerichtsbeschluss freigegeben.

Es ist so wichtig, dass Tierschützer sich infolge von Verleumdungen und anderen schwerwiegenden Blockaden nicht entmutigen lassen und sich nicht von ihrem so notwendigen Engagement zurück ziehen, sondern sich weiter dafür stark machen und einsetzen, herrenlosen Tieren Chancen zu geben.

O-Ton Andrea Winterscheidt-Wibisono / Vorstandsvorsitzende :
„Sie sollten die glücklichen Gesichter dieser Menschen sehen, wenn ich ihnen nach einer Weile Fotos „ihres“ Hundes oder „ihrer“ Katze mit seinem oder ihrem neuen Frauchen oder Herrchen zeige. Sie sind oft zu Tränen gerührt, so wie ich selbst auch.“


Deutsch-Griechischer Tierschutzverein e.V.
www.deutsch-griechischer-tierschutzverein.de
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